Arbeitsweise

Grundsätzlich arbeite ich systemisch und verstehe meine Angebote als unterstützende Einladung und Ermutigung an Sie. Ich orientiere mich in der Trauerbegleitung an folgenden

Trauerbegleitansätzen:

Gespräche in einem geschützten Rahmen sind ein grundsätzlicher und wichtiger Teil von Trauerbegleitung.

„Schmerz, der nicht spricht, rankt ins beschwerte Herz sich, bis es bricht“ (William Shakespeare)

Doch es fehlen oft Worte, um die Empfindungen und Erfahrungen beschreiben zu können. In der Trauer um einen geliebten Menschen ist nichts mehr so, wie es war. Daher ist die Arbeit mit Symbolen, Ritualen und kreativem Ausdruck durch verschiedene Medien eine Hilfe, „in Resonanz mit jener Seelentiefe zu gehen, in der Trauernde sich wiederfinden“ und „um die seelische Energie erfahrbar zu machen“ (*1).

Ferner setze ich methodenübergreifend Übungen, Elemente und Interventionen aus verschiedenen Psychotherapieverfahren ein und verbinde verschiedene Aspekte meiner Arbeit wie z.B.

  • Die Wandlungskraft der Trauer erfahrbar machen
  • Ihr Vertrauen stärken, das Schwere tragen zu können
  • Vermittlung von Hoffnung auf zukunftsfähige Handlungsschritte

mit meiner Haltung und Arbeitsweise.

Meine Haltung:

  • Da-Sein | Zuhören | Annehmen | Aushalten
  • Zeit und Raum geben für Schmerz, Klage und Tränen
  • Mitfühlen | Mit dem Herzen verstehen | Halt geben
  • Begleiten in achtsamer, wertschätzender und respektierender Haltung
  • Ermutigen, den eigenen Weg selbstbestimmt zu gehen in Tempo und Form, frei von Druck und Erwartung
  • Sensibel unterstützen
  • Hilfe zur Selbsthilfe

Meine Arbeitsweise:

Trauerwege sind so verschieden wie es die Menschen selbst sind. Auf Ihrem individuellen Trauerweg begleite ich Sie

  • In Ihrem ganz eigenen Tempo
  • Achtsam
  • Wertschätzend
  • Akzeptierend
  • Systemisch und personzentriert
  • Stabilisierend, ressourcen-, lösungs- und prozessorientiert
  • Impulsgebend für eine Neuausrichtung im Leben
  • Unterstützende Netzwerken und Kooperationen fördernd
  • Handlungsfähigkeit und Selbstwirksamkeit stärkend.

*1) Pauls, Chr. / Sanneck, U. / Wiese, A.: „Rituale in der Trauer“ (2003)
Verlag Ellert & Richter